Verfasst von: materthron | Juli 24, 2008

Der erste Tag

Nach der Ankunft in Hamburg-Altona (und ewig langem Herumgetue mit Taschen und radln), bin ich endlich auf mich alleine gestellt. Als erste muss ich ein Internetcafe finden, denn nur so weiß ich, wo ich heute Abend schlafen werde. Als erstes Frage ich am Info-Stand des Bahnhofs nach. Als Antwort krieg’ ich nur eine ungefähre und INHO sehr unfreundliche Antwort. Norddeutschland halt! Na gut. mit 10 kg Rucksack und Umhängetasche (und im blauen Windstopper! Denn i nHamburg geht ein Wind, unglaublich!) geht’s die Ottenser Hauptstraße entlang. Die ist recht schön, wundervoll zm Bummeln (nja, wie das mit dem Gepäck halt so geht ;-) . Sandler und Bettler vermiesen einem aber das Bild schnell. Nach etwas Flanieren, entschließe ich mich in einem T-Mobile-Shop nach einem Internetcafe zu fragen. Der Angestellte war richtig nett und hat mir neben einem öffentlichen Terminal sogar noch extra ein weiters herausgesucht. Ersters war natürlich außer Betrieb und so musste ich mich also auf den Weg zum richtige Internetcafe begeben.

Nach einer halben Stunde „kreativen Umgebungerkundens“ finde ich endlich das erwähnte Cafe. Dort sehe ich, dass ich für heute Nacht einen Platz im Schlafsaal des „Instant Sleep“ ergattert habe *freu*. Ich setzte den Blog noch fertig auf, Spamme alle meine Freunde in SVZ zu und mache mich auf den Weg.

Artisten des Zirkus Ubuntu *fg*

Zurück am Bahnhof Hamburg-Altona nehme ich den 115er Bus und steige Haltestelle Sternschanze aus. Hmmm … wo muss ich jetzt hin?! Eine weitere halbe Stunde kreativen Spazieren gehens folgt, bis mich eine nette Passantin „an der Hand nimmt“ und mich zur Jugendherberge bringt. Dort stelle ich meinen Rucksack ab, denn ich kann noch nicht einchecken.

Die Rote Flora

Die Rote FloraMan will's nicht glauben, aber sie steht unter Denkmalschutz!

Dafür hätte sowieso keine Zeit, denn ich treffe mich mit dem Hamburger, der so nett war mir eine Notcouch anzubieten, auf Mittagessen und eine Stadtführung. Vor der Roten Flora sitzend, genieße ich einen „Hähnchensalad“.

Planten un Blomen

Planten un Blomen

Planten un Blomen - Mit viel Wasser!

Planten un Blomen - Mit viel Wasser!

Vorbei am Justizgebäude geht’s nach Planten un Blomen, welches mit seinen vielen Bächlein und vor allem den aufgestellten Lehnstühlen beeindruckt. Meinem freundlichen Couch Surfe noch schnell ein Eis spendiert und weiter geht’s zur Binnenalster. Beim 2001 finde ich ein billiges großen Geschenk für meine Eltern, die ich am Freitag besuchen fahre. Auf dem Jungfernsteg muss mich mein City-Guide leider verlassen. Alleine noch schnell im Alster-Haus vorbeigeschaut (Schicki-Micki pur!). Dort erkennt mich eine österreichische Angestellte an meiner UniVie-Tasche, worüber sie sehr glüchlich ist (yeah!). Nachdem ich kurz erwogen habe mir ein Unterhemd zu kaufen, das aber bei 15€ dann doch gelassen hab’, kehre ich schnellen Fußes zu meinem Quartier zurück.

Home sweet home für zwei Nächte

Home sweet home für zwei Nächte

Dort Checke ich problemlos ein (Bett Nr. 1 *hehe*) und freu mich über eine wundervolle Dusche. Das Instant Sleep ist einfach wundervoll! Wie schon erwähnt hatt’ es eine eigene Küche und Kühlschränke, gemütliche Sitzgelegenheiten und einen Balkon (auf dem man leider nur bis 22:00 sitzen darf, da sonst die Nachbarn Alarm schlagen :-( ).

Im Schlafsaal war zum Glück auch so wenig los, dass es kein Problem mit Schnarchern oder so gegeben hätte.

Nachdem ich schlussendlich fertig eingerichtet bin, mache ich mich auf den Weg zum AEGEE-Hamburg treffen. Wegen Internetbezogenen Organisatinssachen, komme ich aber leider nur mehr rechtzeitig dort hin, um mit ihnen essen zu gehn, was aber auch sehr schön war. Die Welt ist so klein! Eine Ungarin war mit von der Partie, die in Waidhofen an der Ybbs ein Grundschulsemester absolviert hat. Dass alle dort schon Diplomarbeit schreiben, oder bereits fertig sind, hat mich etwas nachdenklich gestimmt. Leider war’s das auch schon, denn keiner will mehr weggehn. So kehre ich einfach wieder in mein Quartier zurück, wo ich jedoch sogleich zwei Engländer, einen Schweizer und einen Schotten und eine Schottin kennen lerne. Wir machen uns gemeinsam auf den Weg und landen sogleich auf der Reeperbahn. Leider ist Dienstagabends genau nichts los. Wir waren nur kurz in einem Irish Pub was trinken und schauen noch schnell in eine Seitenstraße. Ich denk’ mir: „Muss man halt mal gesehn haben, sehr beeindruckt hat’s mich aber nicht!“. Die zwei Engländer bleiben aber trotzdem (den Schweiter haben wir im Irish Pub verloren) und ich brechen zusammen mit den zwei Schotten zum Heimweg auf.Noch kurz ein Bier im 1973 und dann endlich schlafen (Um 6 auf und um 2:30 Uhr schlafen! WOHOO!!!)

Anmerkung: Ein dickes Entschuldigung an alle meine gespannten Leser! Ich bin halt im Urlaub und das hier ist halt schonArbeit! Und was macht man im Urlaub nicht gern!? Ja, Arbeiten!


Antworten

  1. hi fips!
    erst mal HAPPY BIRTHDAY TO YOUHUUUUU!!!!!!!!!!!!!
    ja ja heute vor 22 jahren ………das war was damals.
    hoffe du feierst heute noch ausgiebig, aber nicht so doll, dass du morgen nicht nach lübeck findest.
    cu
    muttern

  2. Oiii warst gar nicht im „Herz vom St.Pauli“ ?
    Das ist das obercoole Astra Lokal!

    Naja ich hoffe du konntest wenigstens ein Astra genießen… :)

  3. Hallo Fippi, also dass mal eines meiner Enkelkinder meine alte Heimatstadt unsicher macht, hätte ich mir auch nicht träumen lassen.
    Aber mittlerweile bist ja noch ein Stück weiter nördlich gelandet. Ich wünsch dir von Herzen viele schöne interessante Tage in Suomi.
    Bussi Oma


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